Seneit Debese ist Gründerin und Erfinderin der App GRETA. Mit ihrer eigenen Lebensgeschichte und innovativen Ideen setzt sie sich dafür ein, Inklusion im Kino weltweit voranzubringen. Im Interview mit KINO & ICH spricht sie darüber, wie ihre Erfahrungen und ihre Vision die Kinobranche bereichern und warum sie Inklusion im Kino als tägliche Aufgabe versteht.
Wie Seneit Inklusion im Kino neu definiert
Seneits Weg führte sie aus Eritrea nach Deutschland, wo sie in der Kinobranche nicht nur eine neue Heimat, sondern auch eine Bühne für Veränderung fand. Mit GRETA ermöglicht sie blinden, gehörlosen und schwerhörigen Menschen, Filme barrierefrei zu erleben – im Kino oder zu Hause. Die stetig wachsende Filmdatenbank orientiert sich am Wunsch der Nutzer:innen und macht Inklusion im Kino zum selbstverständlichen Standard.
»Es geht darum, dass jede und jeder gleichwertig teilhaben kann.«
Resilienz, Vision und gesellschaftliche Anerkennung
Die eigene Migrationsgeschichte sieht Seneit als Superkraft: Resilienz, Mut zum Neuanfang und die Fähigkeit, aus Herausforderungen neue Ideen zu entwickeln, prägen ihre Arbeit. Ihr Engagement wurde mehrfach ausgezeichnet, zuletzt von der Senatsverwaltung Berlin. Für Seneit ist Barrierefreiheit im Film kein bloßes Ziel, sondern gelebte Überzeugung. Sie ist dankbar, gemeinsam mit ihrem Team und starken Partner:innen Barrieren abzubauen und täglich Vielfalt zu leben.
Gemeinsam die Filmwelt verändern
Seneits Vision reicht weit über den Kinosaal hinaus: Sie möchte ein zu 100% barrierefreies Kino in ganz Europa und wünscht sich, dass Diversität auch in den Jurys großer Filmfestivals selbstverständlich wird. Was sie antreibt, welche Herausforderungen sie meistert und wie sie mit ihrer Geschichte andere inspiriert, erzählt sie im Video-Interview.
Neugierig auf mehr?
Schau dir das Video-Interview mit Seneit Debese an und lasse dich von ihrer Vision für Inklusion im Kino begeistern!
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